Düsseldorf
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fragEltern.de

In den meisten Kampagnen über Drogensucht geht es um die Süchtigen selbst – nicht um deren Eltern. Mit der neuen Kampagne soll verdeutlicht werden, dass Eltern von drogenkonsumierenden Kindern Unterstützung brauchen und auch einfordern. Denn sie übernehmen eine zentrale Rolle bei der Bewältigung der Problematik. Mit dem Kampagnen-Motto „fragEltern“ wird betroffenen Eltern, aber auch der Gesellschaft und Entscheidungsträgern eine Lösungsoption vermittelt, die eigentlich naheliegt, aber oftmals zu wenig gesehen wird: Fragt die Eltern!

Schließlich wissen betroffene Eltern am besten, was es bedeutet ein drogenkrankes Kind zu haben. Sie können aufgrund ihrer Erfahrungen Antworten auf unzählige Fragen geben. Alles, was an Unsicherheit, Ängsten und Verzweiflung auftreten kann, haben diese Eltern bereits erlebt. Umso größer ist das Verständnis für andere Eltern, die in der gleichen oder zumindest ähnlichen Situation sind.

Im Mittelpunkt der Kommunikation steht eine Bekenner-Kampagne. Gezeigt werden Eltern, die sich öffentlich zur Drogensucht ihres Kindes bekennen. Um einer Benachteiligung und Stigmatisierung in ihrem persönlichen und beruflichen Umfeld vorzubeugen, sind sie allerdings in einer neutralisierenden Unschärfe abgelichtet. Umso deutlicher und eindringlicher werden hingegen die Botschaften dargestellt, die sie vermitteln.

Auf fragEltern.de bietet die Kampagne eine erste Anlaufstelle für Betroffene und Interessierte. Dort wird über die Zielsetzung sowie das Beratungsangebot der ARWED informiert – besonders über die vernetzten Elterngruppen. Gleichzeitig vermittelt sie über persönliche Statements anderen Eltern den Mut, sich ebenfalls zu öffnen und über ihre Erfahrungen und Gefühle zu sprechen.

Unterstützt wird die Sichtbarkeit der Kampagne durch Aktionstage in vielen Städten in NRW. Ebenso mit einem Werbeanhänger, der an strategisch wichtigen Stellen platziert wird. Und an einigen Tagen sogar mit einem Flugzeug-Banner aus der Luft.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig, MdB, unterstützt die Kampagne ausdrücklich: „Die Kampagne hierzu finde ich extrem ansprechend. Die Motive sind direkt auf den Punkt gebracht und vor allem sprechen Sie das Problem offen und ohne falsche Zurückhaltung an. Das ist in meinem Augen genau der richtige Weg.“

  • ARWED fragEltern – Die Werbtätigen
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